Fragen?!

Christa Glaser
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Heidekraut-Tour

Foto: Susanne Wunderlich, Heinz Sielmann Stiftung

Start von Neuruppin

An der Seepromenade bei Rhinpaddel.de können Sie sich Ihre Fahrräder ausleihen und starten im 2-Stunden-Takt mit dem Prignitz-Express vom Bahnhof Rheinsberger Tor in Richtung Wittenberge bis Fretzdorf fahren. Die Tour führt sie dann über Rossow durch die Kyritz-Ruppiner-Heide. Sie können auch direkt mit dem Rad nach Pfalzheim fahren und die Tour dort starten. Vom Sielmannhügel aus haben Sie einen einzigartigen Blick über die einmalige Artenvielfalt der Heide.

Start von Rheinsberg

Im Gasthof Endler in der Mühlenstraße 14 können Sie unsere Räder ausleihen und fahren über Zühlen nach Neuglienicke. Von dort aus starten Sie Ihre Tour durch die Kyritz-Ruppiner Heide. Auf dem dort gelegenen Sielmannhügel haben Sie einen einzigartigen Blick über die einmalige Flora und Fauna der Heide.

Zur Geschichte der Kyritz-Ruppiner-Heide

Das sogenannte Bombodrom, der ehemalige Truppenübungsplatz Wittstock, wurde von 1952 bis 1993 von der Sowjetunion bzw. Russland genutzt und anschließend an die Bundeswehr übergeben. Seit 2010 ist die militärische Nutzung eingestellt. Das Gebiet hat eine besondere Bedeutung für den Naturschutz, es finden sich hier 2.000 Hektar zusammenhängende Heideflächen – fast einmalig in Europa. Es wurde deshalb in das Nationale Naturerbe aufgenommen.

Um diese wertvollen, offenen Landschaftstypen zu erhalten, darf die Natur nicht sich selbst überlassen werden. Ohne eine Pflege würden sie sonst schnell durch Folgelandschaften ersetzt. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist dabei das „kalte Brennen“, welches die natürliche Funktion von Feuer – etwa durch Blitzeinschläge – nachahmt: Werden im Spätwinter die Heidelandschaften geflämmt, sterben Keimlinge von Bäumen ab, die Wurzelstöcke der Heidepflanze aber überstehen und treiben im Frühjahr direkt wieder aus. Darüber hinaus werden die auf dem Gelände befindlichen Kiefernwald-Monokulturen durch aktive Waldentwicklungsmaßnahmen zu neuen Lebensräumen für viele Arten.

Die weiten Offenlandschaften der Kyritz-Ruppiner Heide sind ein Eldorado für Naturliebhaber. Viele seltene Vogelarten lassen sich hier sehr gut beobachten wie der Wiedehopf, See- und Fischadler, Wander- und Baumfalke, Steinschmätzer, Neuntöter und der geheimnisvolle Ziegenmelker.

Das ehemalige Bombodrom war lange Zeit für Zivilpersonen unzugänglich. Die aufwändige Entmunitionierung und Freigabe durch die Heinz Sielmann Stiftung ermöglicht inzwischen auf mehreren Kilometern ein einmaliges Naturerlebnis für Radfahrer.
Weitere Infos finden Sie hier: https://www.sielmann-stiftung.de/natur-erleben-schuetzen/kyritz-ruppiner-heide/

Haben Sie die Kyritz-Ruppiner-Heide verlassen, fahren Sie Richtung Neuglienicke. Neuglienicke liegt in reizvoller
landschaftlicher Lage. In seiner Umgebung gibt es tief eingeschnittene Bachtäler mit Buchen und Eichenwäldern, Sprudelquellen und Feuchtwiesen. In der Nähe liegen der Kalksee, Giehmsee und der Tornowsee. Von hier aus kann man das Naturschutzgebiet "Ruppiner Schweiz" erradeln. Ihre Tour führt Sie dann über Stendenitz zurück nach Neuruppin.

Buchung & Informationen

Telefon: 03391-6599001 oder 0151-11115814
E-Mail: rhinpaddel@t-online.de

Wegbeschreibung